Die Federkernmatratze

Die Federkernmatratze

Die Federkernmatratze kann man ungelogen als den Klassiker unter den Matratzenarten bezeichnen. Sie sind besonders langlebig und sehr bequem. Auch ihr extrem gutes Preis-Leistungsverhältnis spricht für sie.  Die Federkernmatratze zeichnet sich durch ein sehr gutes Raumklima aus, denn sie ist sehr atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend. Ihre verschiedenen Federkerne sorgen für eine innere Stabilisierung der Matratze und somit zu einer guten Lagerung des Schlafenden.

Federkernmatratzen bestehen aus einem Stahlfederkern, die in einer Polsterung aus Rosshaar oder Schaumstoff eingebettet sind. Die Federkerne können aus Bonellfedern, Leichtfedern oder endlosen Federverkettungen bestehen. Erstere haben eine taillierte und geschlossene Form und sie sind miteinander durch  Spiralen verbunden. Leichtfedern sind deutlich kleiner und haben eine offene Form. Endlosfederkerne bestehen aus 600 bis 800 miteinander verbundenen kleinen Federkernen, die zusammen mehrere Schichten bilden. Über dem Federkern kommt eine schützende Hülle, die das Polstermaterial vor Verletzungen durch die Federn schützt. Darüber kommt der eigentliche Matratzenbezug, welcher in der Regel ebenfalls mit etwas Polstermaterial gesteppt ist, um den Liegekomfort zu erhöhen.

Vorteile

Atmungsaktiv und gutes Raumklima durch zahlreiche Hohlräume
Gibt Feuchtigkeit wieder an Umwelt ab
Kaum auftretende Schimmelbildung
Sehr robust und halten für viele Jahre ihre Form

Nachteile

Geben großflächig nach, keine Punktelastizität
Nicht für verstellbare Lattenroste geeignet
Gefahr von Elektrosmog durch Antennenwirkung der Federn
Metallfedern Einwirkung auf körpereigenes Magnetfeld, dadurch evtl. Schlafstörungen

Ihr gutes Preis-Leistungsverhältnis und ihre lange Haltbarkeit sprechen deutlich für die Federkernmatratze.  Auch braucht man bei ihr keine Gefahr vor Schimmelbildung haben. Natürlich ist sie durch ihr besonderes Innenleben etwas schwerer als andere Matratzen, dafür sorgen aber die Federkerne für eine gute Luftzirkulation und eine lange Formdauer. Wenn man beachtet, dass man sie nach Möglichkeit nur auf nicht verstellbare Lattenroste legt, wird sichergestellt, dass der Körper beim Schlafen ideal gestützt wird und man sich lange an ihr erfreuen kann. Die Gefahr der Loslösung von einzelnen Federn kann man umgehen, wenn man die Matratze öfters mal wendet. So wird die Belastung gleichmäßig auf beide Seiten verteilt und die Abnutzung ist nur minimal.

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